Doris erklärt: Miniwerkzeugset von Stampin‘ Up!

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Ich möchte heute das Miniwerkzeugset von Stampin‘ Up! vorstellen. Es handelt sich hierbei um vier verschiedene handliche Werkzeuge, jedes für sich einfach genial.

Fangen wir mit dem Ritzwerkzeug an. Im Amerikanischen nennt sich das Ding Distresser, vielleicht hast du davon mal etwas gehört. Das Ritzwerkzeug hat diese sieben Spalten, in jeder befindet sich eine kleine Klinge. Man sieht das so ein bisschen glänzen.

Mit diesen Klingen kann man die Seiten den Farbkartons aufrauhen und somit so einen „gebrauchten Look“ erzielen. Dabei ist wichtig, dass du ganz mutig mehrmals über die Kante schabst, also nicht zu zaghaft! Je öfter du drüber gehst, umso „schäbiger“ sieht das Ganze aus. Hier kannst du das Ergebnis sehen:

 Zu dem Miniwerkzeugset gehört aber auch eine Drehklinge (dargestellt durch die Schere), ein Perforationswerkzeug (das ist der Halbkreis mit der gestrichelten Linie) und eine stumpfe Klinge zum Falzen (das soll die gefaltete Karte symbolisieren).

 

 Die Drehklinge lässt sich super einfach handhaben. Man klappt dazu das Werkzeug auseinander und schneidet ganz nach Lust und Laune das Papier. Damit lassen sich ganz einfach schöne geschwungene Bögen schneiden!

Das Perforationswerkzeug schneidet so eine Linie vor, die man dann ganz einfach abtrennen kann. Man sieht das an der Klinge, die hat Unterbrechungen, wo sie nicht schneidet. Ich habe das schon ganz häufig gebaucht, wenn ich an einem schwarzen Brett einen Flyer aufgehängt habe und unten so Zettelchen mit meiner Adresse und Telefonnumer zum Abreissen dran hatte. Echt genial!!!

Das vierte Werkzeug ist eine Falzklinge. Auch sie lässt sich ganz einfach führen und ermöglicht damit sogar geschwungene Falzlinien. Für Karten, die ich IMMER vorfalze, bevor ich sie knicke, kann man die Klinge einfach an ein Lineal anlegen.

Ich hoffe, ich konnte dir das Miniwerkzeugset ein wenig näher bringen. Ich möchte es nicht mehr missen, schließlich passt es überall hinein und lässt sich damit einfach mitnehmen. Was mich überzeugt: die Handhabung! Die unterschiedlichen Werkzeuge liegen einfach gut in der Hand!

Du findest das Werkzeugset im Ideenbuch & Katalog auf der Seite 85.

Kleine Tricks

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Vielleicht hast Du Dir auch schon das Stempelset Glückwunsch aus dem neuen Sale-A-Bration Katalog von Stampin‘ Up! angesehen. Sehr schöne Texte finde ich, aber manchmal doch etwas zu „speziell“. Vielleicht hast Du auch bei meinen letzten Karten gesehen, dass ich nur Teile der Texte benutzt habe. Dadurch erweitere ich natürlich die Möglichkeiten, diese Texte einsetzen zu können, enorm. Hier zeige ich zwei Möglichkeieten:

Hier habe ich den Teil des Textes, den ich benutzen wollte, einfach mit der Pinselspitze des Stampin‘ Write Markers angemalt. Eigentlich heisst der Text „Willkommen im Club der Verheirateten“.

So kann ich ganz genau die Teile „herausfiltern“, die nicht zu meiner Karte passen, und kann damit eine Karte gestalten, die zum Beispiel für eine Freundin passt, die einen runden Geburtstag feiert.

Wenn man keine Marker besitzt, kann man auch ganz einfach sein Stempelkissen benutzen. Bei diesem Text habe ich zunächst den ganzen Stempel eingefärbt und dann anschließend mit einem feuchten Wattestäbchen die Farbe von dem Text wieder weggewischt, den ich nicht benötigte.

Der Text heisst eigentlich „Auf ein weiteres glückliches Jahr zusammen!“. Ich habe ihn für meinen kleinen Tischkalender benutzt, den ich mir für meinen Schreibtisch im Büro gebastelt habe.

(Vielen Dank übrigens an meine liebe Tochter, die mir als „Hand-Model“ bei den Fotos geholfen hat!)

Kommen wir zu dem Stempelset „Yummy“. Tja, das ist so eine Sache. A little Yummy for your tummy lässt sich nicht so leicht übersetzen. Yummy heisst lecker, tummy ist der Bauch. Also so etwas wie „Etwas Leckeres für deinen Bauch“. Reimt sich nicht und klingt auch nicht sehr originell. Also hat man es wohl lieber nicht übersetzt.

Mir gefällt dieses Stempelset aber sehr gut. Da ja Not erfinderisch macht, aber ich kurzerhand den Text aus dem Rahmen herausgeschnitten. Ging mit einem Cutter-Messer relativ einfach.

Da ich den Text aber nicht wegschmeissen möchte (man kann ja nie wissen…), habe ich ihn einfach auf die Vorderseite des Stempels geklebt.

Und wo ich dann schonmal dabei war, habe ich auch den anderen Stempel auseinander geschnippelt.

Das geht ja zum Glück mit der Bastel- & Gummischere von Stampin‘ Up! super einfach. Ich habe den Text abgeschnitten und wieder vorne draufgeklebt, die geschwungenen Linien auf die rechte untere Ecke des Holzblockes, das kleine Blümchen  auf die linke obere Ecke, damit der Block beim Stempeln gerade aufliegt. Da er recht groß ist, kann man beide Verzierungen ohne Probleme getrennt einfärben.

Vielleicht konnte ich Dich ja auf ein paar Ideen bringen …

Tipp des Monats

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Ich bin inzwischen an einem Punkt angelangt, wo man den Überblick über die Stempelsets verlieren könnte. Na ja, ich übertreibe da jetzt ein bisschen, so schlimm ist es noch nicht, aber ich habe eine Methode für mich entwickelt, mit der ich jederzeit schnell nachsehen kann, welches Set oder welcher Stempel gut für mein Projekt geeignet wäre. Außerdem fallen einem da auch mal wieder Stempel auf, die man schon lange nicht benutzt hat.

Wenn ich ein neues Stempelset von Stampin‘ Up!© bekomme, kopiere (einscannen und ausdrucken geht natürlich auch) ich einfach das Blatt mit den Stickern, die auf die Holzblöcke geklebt werden, bevor ich die Stempel zusammenbaue. Diese Kopie kann man dann in einen kleinen Ordner heften. Ich persönlich habe ein einfaches Einsteckalbum für Fotos, anstelle der Fotos habe ich darin die zugeschnittenen Kopien. Somit kann ich immer schnell durchblättern und die passenden Stempel auswählen.